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Gut zwei Wochen in Süd- und Mittelnorwegen waren diesmal angesagt und bereits kurz nach Ankunft am Flughafen Oslo ist man sich darüber bewußt: Endlich wieder ein Urlaub in einem Land aus dem Hochpreissegment. Die Route ging von Oslo über Lillehammer nach Alesund, danach weiter über Geiranger- und sonstige Fjorde nach Bergen. Weiter über den Hardangervidda Nationalpark zur Ölmetropole nach Stavanger. Danach durch die Landschaft von Telemark zurück nach Oslo. Höhepunkte der Reise ist das Fjordland zwischen Geiranger und Stavanger. Besonders hervorzuheben ist mit Sicherheit die Strecke zwischen Lom und Aurlandsfjorden, die in jedem Reiseführer ausführlich beschrieben wird. Wer Lust hat kann im Jontunheimen Nationalpark zwischendurch die Skisaison bereits im Sommer eröffnen, oder eine Gletscherwanderung zum Galdhoppigen unternehmen. Weiter südlich auf der Strecke kommt dann der Jostedalsbreen, der größte Gletscher des europäischen Festlandes, mit seinen zahlreichen Geletscherzungen in Sicht. Unbedingt empfehlenswert ist die Fahrt zur Gletscherzunge Nigardsbreen. Hin und zurück 74km ab Gaupne. Vergessen kann man dagegen den Abstecher ab Songdal zum Boyabreen. Der Gletscher hat sich hier ziemlich zurückgezogen, vor allem die Maut von 2x 75 Kronen ist die ganze Sache nicht wert. Erwähnt werden sollte auch eine Wanderung ab Kinsarvik am Hardangervidda NP. Ab Kinsarvik geht eine gut vierstündige Wanderung ins Husetal, vorbei an vier Wasserfällen, die eigentlich mehr hermachen als die Wasserfälle, die im Reiseführer großartig angekündigt werden. In Stavanger sollte man, bei schönem Wetter, unbedingt eine Wanderung auf den Preikestolen unternehmen. Zwar absolut überlaufen, die Aussicht entschädigt aber. (Zum vergrößern aufs Bild klicken)
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